• Orangerie in Gotha

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Herzoglicher Park Gotha

Barocke Orangerieanlage

Die Park- und Gartenanlagen rund um Schloss Friedenstein sind ein Zeugnis verschiedener Epochen der Gartenkunst und in dieser Komplexität einmalig in Thüringen. Gleich zwei Besonderheiten birgt der Herzogliche Park in Gotha – einen späten Barockgarten und einen der frühesten Landschaftsparks nach englischem Vorbild.
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Eine neue Qualität erlangten die zum Schloss gehörenden Gärten unter der Regierung von Fürst Ernst II., der sein Amt 1772 antrat. Nur 20 Jahre nach der kostspieligen Anlage noch ganz vom Gartenverständnis des Barock geprägten Gartenareals hielt in Gotha bereits eine neue Epoche Einzug. Der Englische Garten südlich des Schlossbergs gilt neben Wörlitz als frühester Landschaftspark auf dem europäischen Festland. Diese Sensation ist der fortschrittlichen Gesinnung Herzog Ernst II. von Sachsen-Gotha-Altenburg zu verdanken, der mit John Haverfield aus Kew Gardens einen Gartenkünstler direkt aus dem Mutterland der Landschaftsgartenkunst nach Gotha holte. Nach dessen Plänen entstand ein Park mit geschwungenen Wegen, wechselnden lebendigen Landschaftsbildern und einem See, der sich nie ganz überschauen lässt.

Im 19. Jahrhundert wurde das ganze Schlossareal weiträumig gestaltet, die einzelnen Anlagen wuchsen zum Herzoglichen Park zusammen. Auf der Fläche des einstigen Küchengartens wurde 1864 das Naturkundemuseum erbaut. Die erst im 20. Jahrhundert angelegten Flächen nördlich und südlich vor den Auffahrten zum Schloss wurden mehrfach umgestaltet.


Eine der ältesten noch erhaltenen Gartenanlagen von Schloss Friedenstein ist der ab 1747 östlich vom Schloss entstandene Orangeriegarten. Das Orangerieparterre am östlichen Schlossberg von Schloss Friedenstein wurde 1749 angelegt, streng symmetrisch und in regelmäßigen Formen, flankiert von Treibhäusern und repräsentativen Bauten zur Überwinterung der exotischen Pflanzen. Im Sommer standen die unzähligen wertvollen Kübelpflanzen, darunter verschiedene Zitrussorten und die in Gotha mit besonderer Hingabe gezüchtete Ananas, im Gartenparterre aufgereiht wie in einem Amphitheater.


Die Festungsanlagen wurden ab 1772 zum großen Teil abgetragen, was auch Platzgewinn für das Anlegen von Gartenanlagen bedeutete. Der erste verbürgte Garten war der sogenannte Schlosswallgarten vor der Ostseite des Schlosses. Er verschwand vermutlich mit der Entfestigung im Jahr 1772. Eine der ältesten noch erhaltenen Gartenanlagen von Schloss Friedenstein ist der ab 1747 östlich vom Schloss entstandene Orangeriegarten. Eine neue Qualität erlangten die zum Schloss gehörenden Gärten unter der Regierung von Fürst Ernst II., der sein Amt 1772 antrat. Von einer Englandreise reichlich mit Anregungen ausgestattet, ließ er einen Englischen Garten anlegen, dessen Zentrum ein langgezogener Teich ist. Auf der Fläche des einstigen Küchengartens wurde 1864 das Naturkundemuseum erbaut. Die erst im 20. Jahrhundert angelegten Flächen nördlich und südlich vor den Auffahrten zum Schloss wurden mehrfach umgestaltet. Die Park- und Gartenanlagen rund um Schloss Friedenstein sind ein Zeugnis verschiedener Epochen der Gartenkunst und in dieser Komplexität einmalig in Thüringen.

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Ausstattungsmerkmale

Öffentliches WC
Bushaltestelle
Drohnen verboten
Führungen
Bahnhof
Museum
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Parkanlagen sind frei zugänglich


Parkverwaltung

Friedrichstraße 6 b | Orangerie
99867 Gotha
T: 0 36 21 - 50 32 50

Schlossmuseum mit Kunstkammer, Museum der Natur und Historisches Museum, Herzogliches Museum

Schlossplatz 1 | Schloss Friedenstein
99867 Gotha

Schlossverwaltung Schloss Friedenstein

Schlossplatz 1
99867 Gotha
T: 0 36 21 - 5 12 93 34

Führungen auf Anfrage bei der Parkverwaltung


frei zugänglich

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