finder-icon

Finder

Henneberg Castle Ruin

.

null

Ancestral seat of the counts of Henneberg up to the 13th century, castle ruin with keep, round tower, apse of the chapel as well as remains of the foundation and enclosing walls


„Ein Herr von edlem Geschlecht zog um in Deutschland, suchte Frieden und eine bequeme Stätte, zu bauen; da kam er nach Franken an einen Ort und fand einen Berg im Land, der ihm gefiel. Als er nun hinritt, ihn zu beschauen, flog vor ihm auf eine Birkhenne, die hatte Junge; die nahm er sich zum Wappen und nannte den Berg Hennenberg und baute ein schön Schloß drauf, wie das noch vor Augen ist.“ Glaubt man der Sage, dann kamen die Grafen von Henneberg auf diese Weise zu ihrem Stammsitz im fränkischen Grabfeld. Womöglich gab aber auch einfach die strategisch günstige Lage den Ausschlag. Denn der Henneberg erhebt sich als freistehender Berg rund 130 Meter über das Umland. Ganz in der Nähe verlief im Mittelalter die wichtige Handelsstraße von Würzburg nach Meiningen. Auf den ersten Blick mag die heutige Burgruine Henneberg wie eine Ruine von vielen erscheinen. Doch sie war namensgebender Stammsitz eines einstmals in Thüringen herrschenden Adelsgeschlechts.


Die Anlage geht auf das 11. Jahrhundert zurück. Sie bildete einst den Mittelpunkt des heute noch fränkisch geprägten Henneberger Landes. Dieses Herrschaftsgebiet umfasste im Norden des damaligen Bistums Würzburg große Teile des heutigen Unterfrankens, Südthüringens und Osthessens – und war aufgrund seiner Lage politisch, kulturell und wirtschaftlich immer wieder stark umkämpft. Ihre Spuren haben die Grafen von Henneberg bis heute in der Region hinterlassen. Gut kann man das beispielsweise in den Wappen mehrere Städte und Landkreise ablesen. Dort prangt die schwarze Henne, das Wappentier der Henneberger. Die Burganlage weist eine Fläche von rund 160 x 20 Metern auf und ist vollständig von einer Ringmauer umgeben. Seit jeher gilt sie als eine der umfangreichsten Wehranlagen Thüringens. Die erste urkundliche Erwähnung als „castrum“ geht auf das Jahr 1221 zurück. In dieser Zeit ließen die Grafen die Burg vermutlich weitgehend umbauen. Zum einen sollte sie den neuen Repräsentationsansprüchen Genüge leisten. Zum anderen war der Umbau wohl auch wegen eines Felsabbruchs nötig geworden, der den ursprünglichen Eingang zerstört hatte. Erhalten haben sich heute die Überreste eines Palas, der Kemenate und einer Kapelle.


Consequently, what committed local people and professional conservationists found in 1990 was not a pleasant sight. However, the time of inactivity is over. The partly preserved enclosing wall of up to 15 metres height is once again visible and has been secured. Remains of buildings and foundations in the bailey could be identified as residential apartment with fireplace, lady’s apartment, chapel as well as service and residential rooms. At the site where a watch tower used to mark the divided country the renovated keep with a diameter of 14 metres now allows visitors to look down on the castle complex and enjoy the view of the Henneberger Land.

null

Ausstattungsmerkmale

drones are forbidden
null


Besucheradresse: unterhalb des Schlossberges

ganzjährig frei zugänglich


Besucheradresse: unterhalb des Schlossberges

Burgweg 1
98617 Meiningen OT Henneberg
T:

Stiftung Thüringer Schlösser und Gärten

Schloßbezirk 1
07407 Rudolstadt
T: 0 36 72 - 44 70


Fördervereine

Club Henneberg e.V. Henneberger Hauptstr. 47 98617 Meiningen OT Henneberg

Führungen nach Vereinbarung mit dem Förderverein


Keine Parkplätze am Objekt

keine Parkplätze im Bereich der Burgruine, Parkplätze im Ort nutzen