Sonderinvestitionsprogramm I

Burg Weißensee

Zwei Projekte mit Fernwirkung

Die Burg Weißensee ist von Geschichte umringt. Im Sonderinvestitionsprogramm I wurden ein Abschnitt der historischen Umfassungsmauer und die historische Turmhaube saniert.

Burg Weißensee mit sanierter Turmhaube, Foto: STSG, Thomas Müller

Palasturm (Sanierung der Turmhaube)

Lange wurde die Haube des Palasturms der Burg Weißensee nur durch eine Noteindeckung aus Dachpappe und Latten geschützt. Im Sonderinvestitionsprogramm I konnte die Haubenkonstruktion aus dem 16. Jahrhundert im Bestand saniert werden. Eingedeckt wurde die Haube abschließend wieder mit Schiefer auf traditionelle Weise in Altdeutscher Deckung. Rund 20 Meter über dem Burghof spielte sich das Baugeschehen mit schwungvoller Fernwirkung dabei ab. Im Inneren des Palasturms wird die Haube durch eine neue Treppe erschlossen.

Sanierte Turmhaube mit Fernwirkung, Foto: STSG, Thomas Müller

Ringmauer (Sanierung eines Teilabschnitts)

An der historischen Ringmauer, die die Burganlage seit Jahrhunderten umgibt, werden im Sonderinvestitionsprogramm I steinrestauratorische Maßnahmen durchgeführt. Die Zeit und die Witterung haben am Stein gezehrt. Der Druck des Burgplateaus hat auch an der Standfestigkeit der Ringmauer seine Spuren hinterlassen. Stabilisiert und neu verankert, hat ein großer Teil der Ringmauer seinen festen Stand zurückerhalten. Ausgewaschene Fugen, lose Mauerwerkspartien und verwitterte Mauerkronen sind in dem rund 50 Meter langen Mauerabschnitt jetzt passé.

Ringmauerbaustelle auf der Burg Weißensee 2025, Foto: STSG, Thomas Müller

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