Zehn Farbglasbilder mit Illustrationen zum Märchen „Däumelinchen“ von Hans Christian Andersen haben die Klassik Stiftung Weimar und die Stiftung Thüringer Schlösser und Gärten an das Staatliche regionale Förderzentrum Weimar übergeben. Die Bilder waren Teil der Ausstellung „Märchendichter. Hans Christian Andersen in Weimar“, die in der zu Ende gegangenen Saison insgesamt fast 15.000 Gäste ins Kirms-Krackow-Haus und das Schloss Tiefurt gelockt hat.
Die gemeinsame Sonderausstellung zeigte den Märchendichter und Künstler Andersen genau 150 Jahre nach seinem Tod anhand von Zeichnungen und Scherenschnitten, Leihgaben des Kooperationspartners MÄRCHENLAND – Deutsches Zentrum für Märchenkultur gGmbH. Sie stand unter Schirmherrschaft der Königlich Dänischen Botschaft. Den Bezug zu Weimar hatte Andersen selbst so formuliert: „Ich werde leider kein Goethe, aber in der Liebe für das weimarische Haus, in dem Streben für das Wahre, Gute und Schöne, soll ich nicht zurückstehen.“
Mit Ende der Ausstellungszeit werden die zahlreichen Leihgaben wieder zurückgegeben, darunter Märchenbücher mit spannenden Familiengeschichten aus ganz Deutschland. Die eigens für die Ausstellung geschaffenen Illustrationen von Julia Tripke (Agentur Sympathiegestalten) zum Märchen „Däumelinchen“ haben Kuratorin Cornelia Irmisch (KSW) und Kurator Christian Hill (STSG) der 6. Klasse des Staatlichen regionalen Förderzentrums Weimar mit ihrer Lehrerin Silke Naumann geschenkt.
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– Über die Illustrationen zu „Däumelinchen“ freut sich die 6. Klasse des Staatlichen regionalen Förderzentrums Weimar mit ihrer Lehrerin Silke Naumann (Mitte), den Ausstellungskuratoren Christian Hill und Cornelia Irmisch sowie der Künstlerin Julia Tripke (von links), Foto: Ines Neukirch




