Orangeriepflanzen von Schloss Heidecksburg im Winterquartier

Auf Schloss Heidecksburg in Rudolstadt ist die Orangeriesaison zu Ende gegangen. Die gut 40 großen Holzkübel mit Zitrus- und Lorbeerbäumen, Palmen, Keulenlilien und Oleander wurden in ihr Winterquartier transportiert. In einer beauftragten Gärtnerei werden sie gepflegt und regelmäßig durch die Stiftung Thüringer Schlösser und Gärten (STSG) in Augenschein genommen. Im Frühjahr kehren sie dann in den Schlosshof zurück.

Kübelpflanzen mit kälteempfindlichen Exoten gehören seit der Frühen Neuzeit zur Gartentradition auf Schloss Heidecksburg. Im 18. Jahrhundert zierten sie unter anderem das Gartenparterre auf der unteren Schlossterrasse um das Schallhaus. Der heutige Pflanzenbestand knüpft daran an. Ergänzt werden die Kübel durch die Saisonbepflanzung in gusseisernen Vasen auf den steinernen Balustraden des Schlosshofs.

Trotz umfangreicher Bauarbeiten auf Schloss Heidecksburg im Rahmen des Sonderinvestitionsprogramms I der STSG geht auf Schloss Heidecksburg der Besucherbetrieb weiter. Das Thüringer Landesmuseum Heidecksburg mit Gemäldegalerie, Naturhistorischem Museum und Rococo en miniature ist ganzjährig geöffnet. Schlosshof und Gartenanlagen werden vom örtlichen Team der STSG sorgfältig gepflegt und in den Sommermonaten stehen die Orangeriepflanzen im Schlosshof und auf der mittleren Terrasse.

Abbildungen:
Abtransport der Orangeriepflanzen im von Schloss Heidecksburg ins Winterquartier, Foto: STSG, Franz Nagel

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