Frühlingsflor in der Herzoglichen Orangerie Gotha

Frühlingsflor in der Herzoglichen Orangerie Gotha

In der Herzoglichen Orangerie Gotha startet das Parkpflegeteam der Stiftung Thüringer Schlösser und Gärten die Gartensaison. Über 8.000 Frühjahrsblumen pflanzen die Gärtnerinnen und Gärtner in die Beete des Orangerieparterres. Primeln, Tausendschönchen, Stiefmütterchen und Vergissmeinnicht ergänzen die bereits im Herbst gesteckten rund 6.000 Blumenzwiebeln.

Jedes Jahr wird für die Schmuckbeete der Orangerie eine Wechselflorbepflanzung nach Vorlagen aus der Zeit um 1900 angelegt. Der Pflanzplan mit Auswahl der Sorten und Farben wird im vorausgehenden Herbst erstellt und variiert in jedem Jahr. Die aktuelle Frühjahrsbepflanzung erreicht ihren farbenfrohen Höhepunkt im April und Mai, wenn die Tulpen, Narzissen und Kaiserkronen in voller Pracht erblühen. Anfang Juni folgt dann die Sommerbepflanzung.

Blumenbeete gab es im Orangeriegarten erst seit der ersten Hälfte des 19. Jahrhunderts. In der Geschichte wurde bei der Gestaltung immer wieder auf Stilelemente des Barock zurückgegriffen.

Abbildung: Gärtner in der Herzoglichen Orangerie Gotha beim Ausstellen der Blumen nach Pflanzplan, Foto: STSG, Jens Scheffler

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