Wappen 45 | Grafschaft Wettin

Grafschaft Wettin

© Alexander Kühn

Grafschaft Wettin

© Forschungsbibliothek Gotha

Der Wappenstein

Der Wappenstein der Grafschaft Wettin ist mit seiner Helmzier in gutem Zustand erhalten geblieben. Die heraldischen Farben entsprechend der Vorlage aus dem Bestand der Forschungsbibliothek Gotha zeigen einen roten schreitenden Löwen auf silbernem Grund.

Ursprung einer verzweigten Familie

Wettin, heute ein Ortsteil der Stadt Wettin-Löbejün, liegt im Saalekreis, nördlich der Stadt Halle, in Sachsen-Anhalt. Die Grafschaft Wettin, benannt nach der an der Saale gelegenen Burg und Stadt, gilt als Urzelle des späteren Herzogtums Sachsen.

Kaiser Otto I. erwähnt bereits 961 in einer in Ohrdruf ausgestellten Urkunde „Vitin civitas“ – die Stadt Wettin. Unter den Grafen von Wettin spielt besonders Konrad I., der bis zu seinem 1157 erfolgten Tode auf der Burg residierte, eine bedeutende Rolle in der sächsischen Geschichte. Seine fünf Söhne übernahmen jeder einen Teil des wettinischen Herrschaftsbereichs: die Markgrafschaft Meißen sowie die Grafschaften Eilenburg, Wettin, Groitzsch und Brehna. Die Wappen dieser Grafschaften sind zum Teil fest in den Darstellungen des großen sächsischen Wappens eingefügt. Alle finden sich im Schlosshof wieder.

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