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Auswirkungen der Dürre im Altensteiner Schlosspark

 
2019-07-08

Die Dürreperioden der vergangenen Jahre gehen auch am Altensteiner Schlosspark nicht spurlos vorüber. Die Vitalität der Bäume leidet. Alleine in diesem Jahr mussten 50 Baumkronen eingekürzt und Seilsicherungen eingebaut werden. Es wurde auch mehr sogenanntes Totholz entfernt als bisher üblich.

Die Stiftung kontrolliert in dem gut 160 Hektar großen Landschafts-park jährlich rund 4500 Bäume entlang der Parkwege, um die Verkehrssicherheit zu gewährleisten. Der Gutachter stellte fest, dass vermehrt Krankheitsbefall auftritt und die Bäume an Vitalität einbüßen. Vermutet wird ein Zusammenhang mit den zunehmend auftretenden Trockenperioden.

Das Parkpflegeteam ist aber nicht nur mit diesen Arbeiten beschäftigt, auch die extremen Witterungsbedingungen mit Stürmen und Starkregen führen zu Schäden, die beseitigt werden müssen. Die Kunst besteht darin, die Pflege der eindrucksvollen Blumenwiesen, der Altbaumbestände und Blumenbeete so zu realisieren, dass die Parkanlage auch weiterhin ein attraktives Ziel für Besucher bleibt. Fünf Gärtner sorgen für den größten Landschaftspark Thüringens.

 
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