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Kraneinsatz an Schloss Bertholdsburg in Schleusingen

 
2018-07-11

An der Nordmauer von Schloss Bertholdsburg in Schleusingen wird in diesen Tagen mit Sanierungs- und Notsicherungsmaßnahmen durch die Stiftung Thüringer Schlösser und Gärten begonnen. An dem historischen Bruchsteinmauerwerk nagt der Zahn der Zeit. Witterung und Pflanzenbewuchs haben dem Mauerwerk stark zugesetzt und zu teilweise gravierenden Schäden geführt.

Schloss Bertholdsburg erhebt sich am Ende eines Höhenzugs an der einst wichtigen Handelsstraße von Erfurt nach Nürnberg. Diese ehemals strategisch günstige Lage auf einem nach Norden und Westen steil abfallenden Gelände stellte die mit der Instandsetzung beauftragten Planer vor große Herausforderungen. Um alle geschädigten Abschnitte erreichen zu können und eine effiziente Ausführung der Arbeiten zu garantieren, ist der Einsatz eines Krans notwendig, der hierfür im Schlosshof aufgestellt wird.

Zur Mauerwerksanierung müssen teilweise einsturzgefährdete Bereiche rück- und wiederaufgebaut werden. Neben einer grundsätzlichen Reinigung werden loses Steinmaterial und Bewuchs entfernt und anschließend das Mauerwerk gefestigt.

Während der Durchführung der Maßnahmen an der Nordmauer ist der Zugang zum Museum und zur Schlossanlage weiterhin gewährleistet. Im Herbst sollen die Arbeiten abgeschlossen sein. Die Stiftung setzt für die Maßnahme rund 500 000 Euro ein.

 

Abbildung:  Schloss Bertholdsburg in Schleusingen, Kranstellung, Foto: Stiftung Thüringer Schlösser und Gärten, Carola Niklas

 
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