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Runneburg Weißensee

 
2012-11-29

Schadensersatzprozess des Runneburgvereins gegen Stiftung Thüringer Schlösser und Gärten schließt mit einem Vergleich

Beim Thüringer Oberlandesgericht Jena wurde gestern im Berufungsverfahren zwischen dem Runneburgverein und der Stiftung Thüringer Schlösser und Gärten wegen Schadensersatzforderungen des Vereins in Höhe von gut 34.000 Euro ein Vergleich geschlossen.

Im Ergebnis der dreijährigen Prozessdauer seit Einreichung der Klage hat das Oberlandesgericht in der zweiten Instanz einen Vergleich angeregt, den die Parteien dann auch geschlossen haben. Die Stiftung zahlt damit 8.000 Euro. Die Kosten des Rechtsstreits trägt der Runneburgverein zu 80 Prozent.

Mit dem Abschluss des Verfahrens geht der Blick nun wieder nach vorn. Auf der Burg Weißensee laufen mehrere große Bauprojekte. In diesem Jahr konnte bereits ein Teil der Ringmauer saniert werden. Für die anstehende komplizierte Turmsanierung wurden die Planungen und Untersuchungen weiter verfolgt. Bereits 2011 begannen auch am früheren preußischen Landratsamt auf dem Burggelände die Bauarbeiten. Das Gebäude wird durch den THEPRA Landesverband Thüringen e.V. als Bildungs- und Begegnungsstätte für Kinder und Jugendliche ausgebaut.

Die Besucherbetreuung auf der Burg Weißensee wird derzeit von der Stiftung Thüringer Schlösser und Gärten selbst getragen. Von April bis Oktober werden Führungen angeboten, und es steht ein Empfangsraum mit Informationen und umfangreichem Publikationsangebot zur Verfügung.

 
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